Ein Telefonmast und eine verlotterte Fischbude. Ansonsten Nichts. Hier versorgt die Fischverkäuferin Nova ihre aus der Umgebung heranfahrende Kundschaft mit frischem Fisch. Nur selten sieht Nova ein neues Gesicht. Umso überraschter ist sie, als der Tabakreisende Pekka eines Tages auftaucht - auch wenn sie sich das nicht anmerken lässt. Nova macht ihn mit unkonventionellen Zubereitungsmöglichkeiten von Stockfisch vertraut, während er von seinen Reisen berichtet, von Argentinien und vom Grün der Tabakpflanze. Gemeinsam lauschen sie den Gesprächen, die der Wind fragmentartig aus den Telefonleitungen zu ihnen herüber trägt. Es sind die Stimmen von Liebespaaren aus aller Welt, die sich nachjagen, sich besitzen wollen, sich begehren und betrügen, sich langweilen, sich verlieren und doch nicht verstehen.
Novas und Pekkas Geschichte erzählt von einer Annäherung, die eine Liebesgeschichte sein könnte. Eine Liebesgeschichte, die keine Realisiserung sucht, sondern die Illusion von Liebe bewahrt. Es sind kurze Momente der Intimität, die erst durch ihre Vergänglichkeit zu etwas Besonderem werden: wie der Geruch von geräucherten Fischen, sich entferndenden Motorengeräuschen oder einer Falte im Kleid. Vielleicht kommen die beiden sich deshalb so nahe, weil sie sich im Grunde doch fremd bleiben.