Herbst 1967, der Theaterverein des Ortes ist von der Kirchgemeinde angefragt worden, zum jährlichen Kirchenbazar wieder ein Theaterstück beizusteuern. Präsident Edi Nussbaumer hat zusammen mit dem Vorstand entschieden, die Anfrage positiv zu beantworten, da man schliesslich seit Jahren im Pfarreisaal spielen und proben könne. Um den Aufwand in Grenzen zu halten, will man das gleiche Erfolgsstück wie vor drei Jahren spielen, den Schwank De Schaggi Blume sucht e Stell, der damals am Bazar 1964 so gut angekommen ist. Als Nussbaum an der Generalversammlung seine Absicht bekannt gibt, löst dieses Vorhaben wider Erwarten Proteste aus. Einige Mitglieder des Vereins sind mit der Aufführung aus verschiedenen Gründen nicht einverstanden. Erstens möchten sie selber auch spielen, doch das Stück scheint schon besetzt zu sein. Zweitens haben sie etwas gegen das selbstherrliche Vorgehen des Vereinspräsidenten, der ja auch noch eine der Hauptrollen geben wird, und drittens ziehen sie den künstlerischen Wert des Stückleins in Zweifel. Das Angebot, dass alle, die beim Bazar-Auftritt mitmachen möchten, den Schwank mit schweizerischem Liedgut umrahmen könnten, glättet dann die Wogen etwas. Das Chörli trifft sich zum Proben und kocht dann aber heimlich sein eigenes Süppchen. |
|