Eurydike, ein Mädchen von heute, stirbt in einem Parkhaus an den Folgen einer Vergewaltigung durch einen biederen Wächter, der nicht ertrug, dass sie Rosen streute und Gedichte vortrug. In 37 szenischen Variationen beleuchtet Hansjörg Schneider das Geschehen. Er holt den Mythos von Orpheus und Eurydike in die Gegenwart, variiert und arrangiert das Verhältnis zwischen den Geschlechtern immer wieder neu, mal ernst und getragen, mal heiter und verspielt. Besonders geeignet für junge Darsteller.