In einer wortgewaltigen Suada, die einem beredten Schweigen gleicht, verhandelt Mr. Thelonious sein "Ich". Die Namensgleichheit zum legendären Jazz-Pianisten Thelonious Monk ist dabei kein Zufall. Von seiner Umwelt förmlich "ans Klavier gefesselt", verfolgt er autistisch seinen quälenden Wunsch nach der vollkommenen Verschmelzung mit dem Instrument, unterstützt und begleitet von seiner Frau Nellie, die ihn schweigsam mit ihrer Freundlichkeit umgibt. Das Bild einer verqueren Liebesbeziehung und die Bilanz einer lebenslangen obsessiven Suche ohne Ende, denn "sobald man weiß, ist nichts mehr dran am Wissen.»