Jeda der Schneemann

von Paul Steinmann und Mark Wetter

Einmal möchte der Schneemann Jeda den Sommer erleben und fischen gehen. Mit Eistee, eisernem Willen und einem unberechenbaren Windrad hält er sich kühl. Von seinen Schneemann- und Schneefrau KollegInnen sind nur noch die Nasen übrig geblieben. Jeda geht nun also fischen und zieht unter anderem auch ein riesengrosses Ei an Land.
Das ist kein Irrwitz, das ist tragisch und komisch zugleich. Es ist die Sehnsucht nach dem Unmöglichen, es ist mehr als Theorie, es ist der verzweifelte Versuch, das Scheitern hinauszuschieben.

«Das Stück wirkt wie ein gelungenes Gedicht, rührt an existenzielle Fragen und ist dabei doch pure Poesie.»
05.10.99, Saarbrücker Zeitung