Erwin und Philomene

von Hansjörg Schneider

Nach Jahren hat Philomene endgültig genug vom Alleinsein und macht sich mithilfe von Kontaktanzeigen auf die Suche nach ihrem Traummann. Mit ihrer besten Freundin Anna übt sie minutiös das erste Treffen mit ihrem Blinddate Erwin ein. Weil aber die Selbstbeschreibung hüben wie drüben nicht immer der Wahrheit entspricht, können oftmals nur die Störungen durch die besorgte Anna und den neugierigen Hausmeister Bircher die sich zwangsläufig offenbarenden Kollisionen zwischen Wunsch und Realität überspielen. Hansjörg Schneiders Stück beleuchtet die werbe- und TV-gesättigten Wunschbilder, die seine Figuren zwischen sich und das Leben schieben.

Historie des Stücks

  • Stadttheater St. Gallen Uraufführung Regie Monika Steil 2002