Die Eisbärin

von Eva Rottmann

Mona stürmt mit Kamera in der Hand das Klassenzimmer. Sie filmt sich selbst und spricht in die Kamera, in der anderen Hand ein Handy, das sie beständig checkt. Mona ist 25 und ein Digital Native. Immer auf der Jagd nach dem coolsten Moment für ihr Videoblog, nach Likes und Followern im Netz. Social Media ist das neue Heroin. YouTube, Insta, Snapshot - das ist Monas Welt, die sich realer anfühlt als die Wirklichkeit. Freunde überall, Kommunikation 24/7. Aber je länger sie filmt und immer wieder versucht, den perfekten Einstieg ins Video zu finden, desto ehrlicher wird sie. Sie erzählt von damals, als Tanja in die Klasse kam und alles anders wurde, vom Mobbing und vom Zwang, gefallen zu wollen. Und stellt schließlich die Frage, die sie hergeführt hat: Wer bin ich eigentlich und wie kriegt man das überhaupt raus? #lifesabitch! Oder?

Eva Rottmanns Stück über YouTube-Fame, Handysucht und den komplizierten Prozess des Heranwachsens entstand als Auftragswerk für das Theater Kanton Zürich und wurde dort im September 2018 uraufgeführt.

Historie des Stücks

  • Thüringer Landestheater Rudolstadt 2026
  • Badisches Staatstheater Karlsruhe 2025
  • Städtische Theater Chemnitz 2025
  • Neue Bühne Senftenberg 2025
  • Schleswig-Holsteinische Landestheater 2024
  • Landestheater Schwaben 2023
  • Luzerner Theater 2023
  • Theater Hof 2022
  • Schauspiel Erlangen 2022
  • Theater an der Rott 2021
  • Theater Kanton Zürich Uraufführung Regie: Klaus Hemmerle 2018