Hamlet Träume

Uraufführung

«Hamlet verliert seinen Vater, den König. Wie? Gift, dem König verabreicht von Klaudius, seinem Bruder. Brudermord? Jawohl! Brudermord! Onkel Klaudius heiratet darauf Hamlets Mutter, Gertrude. Onkel Klaudius ist damit Hamlets neuer Vater. Dänische Zustände! Ophelia, skeptische Verlobte, bemüht sich um Hamlet. Dänemark, für sie: eine Halbinsel. Sie versucht ihn dazu zu bewegen, fortzugehen. Liebe. Hamlet versteht das nicht. Dänemark nicht, Liebe nicht. Er versteht nichts. Gespenster gehen herum. Polonius, Ratsherr, belustigt alle. Findet er. Ophelia wünscht sich "Traum, schreib mich um und um!" und zieht Fazit.»

Im Traumspiel von Stephan Teuwissen wandert ein Schauspieler durch eine Hamletwelt. Er tastet sich durch Komik, grosse Gesten und trifft im klassischen Stoff auf neue, sanfte Zwischentöne. Teuwissen zeichnet die Figuren einfühlsam und sucht in seinem Stück nach Zärtlichkeit und Zuneigung innerhalb von Spannung und Gewalt. Mit diesem Text wagen Regisseurin Mélanie Huber und TOBS! Ensemblemitglied Fabian Müller einen Parforceritt zwischen Selbsterschütterung, Komik und Poesie.

Mit
Fabian Müller
Text
Stephan Teuwissen
Regie
Mélanie Huber
Ausstattung
Lena Hiebel
Licht
Michael Nobs
Dramaturgie
Patric Bachmann
Regieassistenz
Yael Stricker
Regiehospitanz
Regina Cotteli
Vermittlung
Elena von Graffenried
Technik
Patrick Meury, Paul Schuler

TOBS! pocket
Ein Gastspiel des TOBS! Theater und Orchester Biel Solothurn am Theater Winkelwiese.

Dauer ca. 1 Stunde und 40 Minuten (ohne Pause)