Elisabeth I. regiert 45 Jahre lang auf dem Thron. Ihre Regentschaft ist sogar so erfolgreich, dass eine ganze Epoche nach ihr benannt wird: das elisabethanische Zeitalter. Friedrich Schiller jedoch präsentiert sie uns in Maria Stuart als eine wankelmütige, skrupellose und verlogene Tyrannin. Zeit also, Schillers misogyne Tragödie zu Fall bringen zu lassen und ihr einen humorvoll-feministischen Gegenentwurf gegenüberzustellen – eine Elisabeth des 21. Jahrhunderts.
Was bedeutet heute weibliche Selbstbehauptung in einer von Männern beherrschten Welt? Wie spiegelt sich Macht im Alltag jeder einzelnen von uns? Diesen Fragen begegnen die Autorin Gornaya und die Schauspielerin Milva Stark. Und machen dabei auch vor ihrem persönlichen (Berufs-)alltag nicht Halt.
Elizabeth – I’m not a Bitch setzt sich mit Herrschaft und Verantwortung auseinander und fragt nach dem Verhältnis zwischen den Geschlechtern: Können wir uns von Rollenzuschreibungen befreien und als Menschen begegnen?
- Mit
- Milva Stark, Giulin Stäubli
- Text
- Gornaya
- Regie
- Jonathan Loosli
- Bühne
- Stefanie Liniger
- Mitarbeit Bühne
- Elias Röthlisberger
- Kostüm
- Dominique Steinegger
- Dramaturgie
- Magdalena Nadolska
- Lichtdesign & Technik
- Mirjam Berger
- Produktionsleitung
- Diego Valsecchi
Ein Gastspiel von Milva Stark & Gornaya in Koproduktion mit dem Schlachthaus Theater Bern. Unterstützt durch Stadt Bern, Kanton Bern, Burgergemeinde Bern, Ernst Göhner Stiftung, Stanley Thomas Johnson Stiftung, Migros-Kulturprozent, Schweizerische Interpretenstiftung SIS und GVB Stiftung.