Metamorphosen oder die Struktur der mittleren Jahre

Mother T.-Rex

Vier Frauen. Vier Lebensalter.

Genau zehn Jahre trennen die Schauspielerinnen Catriona Guggenbühl, Grazia Pergoletti, Vera von Gunten und Anne Haug voneinander. Aus der Perspektive ihrer jeweiligen Generation entwickeln die vier zusammen mit der Musikerin Christine Hasler einen berührenden Abend über das Vergehen der Zeit, über die Frage, was die Jahre aus einem machen, den Schrecken dessen, was vor einem liegt und über das Glück, Dinge hinter sich zu haben – Und über die Weigerung, dem Alter den Vortritt vor der Schönheit zu lassen.
«Denn wir verändern uns immer, ohne Unterlass. Morgen werden wir nicht mehr sein, was wir waren oder was wir heute sind. Alles verschlingende Zeit, und du, eifersüchtiges Alter: Ihr verzehrt. Nagt an allem, Stück für Stück, und überlasst es dem ewigen Sterben.» (Ovid, Metamorphosen)

In der ersten Arbeit von Mother T.-Rex gelingt der Formation ein abgründiger und humorvoller Abend über die Vergänglichkeit und den Sinn des eigenen Lebens – eine geballte Ladung weiblicher Weltsicht. Garantiert nicht nur für Frauen!
Catriona Guggenbühl, Grazia Pergoletti, Vera von Gunten und Anne Haug drehen mit Mother T.-Rex die Besetzungscouch um: Die vier Frauen entwickeln für ihre Projekte eine Idee und suchen sich dann eine passende Regie. Das Debüt der Gruppe hat Theater Rampe Leiterin Marie Bues in Szene gesetzt. 

Foto: Kai Wido Meyer

Regie Marie Bues Mit Catriona Guggenbühl, Anne Haug, Grazia Pergoletti, Vera von Gunten Ausstattung Heike Mondschein, Annatina Huwiler Dramaturgie Martin Bieri Musik Christine Hasler Technik Thomas Kohler Produktionsleitung Franziska Schmidt Koproduktion Mother T.-Rex, Schlachthaus Theater Bern, neuestheater.ch (Dornach) und Theater Rampe Gefördert durch Fachausschuss Theater & Tanz BS/BL, Kultur Stadt Bern, Kultur Kanton Bern, Burgergemeinde Bern, Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia, Futurum Stiftung, Schweizerische Interpretenstiftung (SIS

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