Liliom

von Joël László

Liliom arbeitet bei Frau Muskat und macht Julie schöne Augen. Das passt Frau Muskat gar nicht und Liliom verliert seinen Job. Liliom und Julie werden ein Paar. Aus Kummer über seine Arbeitslosigkeit und um seine Verletzlichkeit zu verbergen, schlägt Liliom Julie. Mit ihrer Schwangerschaft wird die Not besonders drückend. Da kommt Ficsurs Vorschlag zu einem Raubüberfall wie gerufen. In seiner Euphorie verzockt Liliom die Beute bereits vor der Tat. Der Raub misslingt und Liliom kann die Schulden nicht begleichen. Er sieht keinen anderen Ausweg als den Selbstmord. Die himmlischen Instanzen nehmen ein Scheitern aber nicht hin: Schlimme Erinnerungen gilt es zu beschönigen und der erfolgreich therapierte Selbstmörder korrigiert seine Schande mit einer guten Tat. Liliom aber sträubt sich gegen jede Art von Reue. Er bleibt therapieresistent. (Theater Marie)

Historie des Stücks

  • Theater Marie Neuübersetzung und Bearbeitung von Joël László Regie: Olivier Keller 2016