Zeitgenoss:innen: Darja Stocker & Julia Skof

Darja Stocker recherchiert seit Jahren zu Widerstandsbewegungen in Deutschland, der Schweiz, Ägypten und Tunesien. In Nirgends in Friede. Antigone. schrieb sie den antiken Mythos konsequent in die Gegenwart, indem sie Fragen nach der Konstruktion von Feindbildern, zur Flüchtlingskatastrophe und nach jenem Teil der Menschheit, deren Leben nichts wert scheint, konterkariert mit einer Generation, die an eine globale Solidarität glaubt und einen universellen Humanismus in die Revolte drängt. Regisseurin Julia Skof fragt in ihrer Inszenierung von Stockers Text, wann mensch bereit ist, sich mit Andern zu solidarisieren. So wie Stockers Antigone, die sich für eine höhere Sache engagiert und die bereit ist, ihr Geschlecht, ihre Heimat, altbekannte Normen hinwegzusetzen. Antigone, Widerstand und Solidarität sind Themen des zweiten Zeitgenoss:innen-Abends live in Zürich und aus Berlin.

Zeitgenoss:innen ist ein wiederkehrendes Gesprächs-Format im Anschluss an die Vorstellung. Produktionsbeteiligte begeben sich gemeinsam mit Expert:innen in Austausch zu einem Themenschwerpunkt der Inszenierung. Alle Vorstellungsbesucher:innen sind herzlich dazu eingeladen, der Eintritt ist kostenlos.

Mit
Darja Stocker, Julia Skof
Moderation
Hannah Steffen

In Kooperation mit Zürich liest

Termine

  • Fr 28.10. 20h Zeitgenoss:innen: Darja Stocker & Julia Skof Verschoben
  • Fr 31.3. 21:15h Zeitgenoss:innen: Darja Stocker & Julia Skof