Vogt – ein Selbstversuch

nach Walter Vogt

«Seelenforscher im Drogenrausch»

Vogt trifft auf Vogt und begegnet sich mit schonungsloser Neugierde. Er provoziert, geht bis an die Grenzen, therapiert sich als Arzt zum Patienten. Sein literarisches Werk kreist um seinen Alltag als Arzt, seine Patienten, seine Familie, seine Erfahrungen und Erkenntnisse mit Drogen, um Ängste, um Vögel und um seine Liebhaber. Philippe Nauer und Saladin Dellers sind Vogt in all seinen widersprüchlichen Facetten und Funktionen und suchen Walter zwischen grenzenlosem Egoismus und grossem Leid. Walter Vogts Fiktion wird zu einer kompromisslosen Realität.

Walter Vogt (1927 – 1988) war Arzt, Psychiater, Schriftsteller. Eine öffentliche Person, die Anstoss erregte und mit vielen Preisen und Ehrungen ausgezeichnet wurde. Ein streitbarer Schriftsteller, der Diskussionen auslöste. Ein Psychiater, der selber auch Patient wurde. Ein Arzt, der sich für einen offenen Umgang mit Drogen und für die AIDS-Hilfe engagierte.

 

Konzept AFFEKKT (Saladin Dellers, Meret Matter, Philippe Nauer) Regie Meret Matter Mit Saladin Dellers, Philippe Nauer Dramaturgie Guy Krneta Produktion, Diffusion Roland Amrein Bühne Stephan Weber Kostüm Judith Steinmann Technik Pavel Mischler Koproduktion Schlachthaus Theater Bern Gefördert durch Kultur Kanton Bern/SWISSLOS, Kultur Stadt Bern, Burgergemeinde Bern, Ernst Göhner Stiftung, Migros-Kulturprozent, SIS Schweizerische Interpretenstiftung, Bürgi-Willert-Stiftung, Gemeinde Muri bei Bern

Fotos: Rob Lewis

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