Aufbegehren eines Raums

von Sabrina Fischer und Melanie Oșan

Der Raum: Ein Badezimmer. Ein Ort, den jede:r kennt. Ein Ort, an dem wir mit uns und unserem Körper allein sein können, Schmutz abgewaschen, der eigene Körper beäugt, gepflegt und hergerichtet wird. In ihrer vielschichtigen Reflexion über sexualisierte Gewalt an Frauen, lässt die Gruppe such-ende diesen intimen Rückzugsort öffentlich werden und deckt auf, was er über Generationen hinweg an Geschichten gespeichert hat. Das Badezimmer wird zum Erzählraum, der aufbegehrt. Durch die Gespräche, Monologe und Ereignisse, die in ihm stattgefunden haben, entsteht ein brüchiges Mosaik aus Sprache, Bildern und Figuren. Dabei liegt es an einem selbst, dieses auf seine eigene Art zu lesen und zu verstehen. Oder es in tausend Stücke zerfallen zu lassen, von Fragen umgeben, die sich selbst in Frage stellen.

Konzept/Regie Sabrina Fischer, Melanie Oșan Text Sabrina Fischer Mit Anna Elisabeth Kummrow, Paulina Quintero Dramaturgie Melanie Oșan Szenografie Lea Anna Niedermann Musik Cédric Joël Ziegler Licht, Technik Paul Schuler, Flavio von Burg Produktionsleitung Jacques Erlanger, Liselotte Hunziker-Kraessig Produktion such-ende Koproduktion Theater Winkelwiese Gefördert durch Stadt Zürich Kultur, Fachstelle Kultur Kanton Zürich, Migros-Kulturprozent, Ernst Göhner Stiftung, Dr. Adolf Streuli-Stiftung, Fondation Nestlé pour l’Art

Fotos: Aron Matthiasson

Bitte beachten Sie die aktuellen Schutzmassnahmen zum Coronavirus. Einlass nur mit gültigem Covid-Zertifikat. 

Das Stück dauert ca. 70 Minuten.

Am 10. / 15. / 16. / 17. Dezember 2021 findet im Anschluss an die Vorstellung jeweils ein partizipatives Nachgesprächsformat mit Stift und Papier statt. Die Teilnahme daran ist freiwillig, das Produktionsteam wird anwesend sein. 

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