Thomas Sarbacher erzählt: Der Schaum der Tage

von Boris Vian

Die Lesereihe wurde in den Herbst 2021 verschoben. Die neuen Daten werden im Sommer mit der Spielplanpräsentation kommuniziert.

«Der ergreifendste Liebesroman!» Mit diesen Worten wurde Boris Vians «Der Schaum der Tage» bei seinem Erscheinen 1946 gefeiert. Er wurde zum Kult-Buch einer ganzen Generation. Und Boris Vian als «Prinz von St-Germain» zur Ikone des coolen Existenzialismus. Und heute? Die NZZ feierte 2019 den Roman mit den Worten: «Es gibt wohl kein besseres Mittel, das Herz einer Frau zu gewinnen, als ihr dieses Buch zu schenken.»

Thomas Sarbacher liest den Roman in fünf Teilen. Am Einführungsabend mit Stefan Zweifel wird das Multitalent Boris Vian ausgeleuchtet: Er war Trompeter, Übersetzer, Drehbuchautor und Sänger zugleich – und dank seiner Frau Ursula Kübler mit Zürich verbunden. Der Abend geht all diesen Spuren nach und führt in den Liebesroman ein, in dem eine rätselhafte Krankheit das Herz der Geliebten bedroht: Seerosen, die in ihrer Lunge wuchern. Bekämpfen kann man sie nur mit schönen Blumen, damit die Seerosen vor Scham absterben. Eine typische Idee von Vian, die dazu führte, dass man in Frankreich «vianesk» wie bei uns «kafkaesk» sagt. Tauchen Sie mit Thomas Sarbacher und dem Vian-Übersetzer Stefan Zweifel ein in die vianesken Visionen.

Mit Thomas Sarbacher Einführungsabend Stefan Zweifel

Foto: Luis Zeno Kuhn