Aufbegehren eines Raums

Sabrina Fischer und Melanie Oșan

Aufgrund der Verlängerung der bestehenden Massnahmen wurden die Vorstellungen von Aufbegehren eines Raums in den Herbst 2021 verschoben. DIE GRUPPE BIETET ABER EINEN KLEINEN, FEINEN EINBLICK IN IHRE ARBEIT AN - CORONAKONFORM UND BEI IHNEN ZU HAUSE! Alle Infos dazu finden sie hier.

Eine Reflexion über sexualisierte Gewalt an Frauen

Der Raum: Ein Badezimmer. Ein Ort, den jede*r kennt, den jede*r aufsucht. Ein Ort, an dem wir mit uns und unserem Körper allein sein können. «Aufbegehren eines Raums» lässt diesen privaten Raum im Theater öffentlich werden und deckt auf, was er über Generationen hinweg an Geschichten gespeichert hat. Das Badezimmer wird zum Erzählraum, der aufbegehrt und sich bemerkbar macht. All die Gespräche, Monologe und Ereignisse, die in ihm stattgefunden haben, werden durch die Darstellerinnen sicht- und hörbar gemacht. Sie versuchen zu verstehen und Worte zu finden. Sie rekonstruieren unfassbare Ereignisse.

Sabrina Fischer, Melanie Oșan und ihr Team suchen nach einer Sprache für dieses Unfassbare und wollen mit ihrem Projekt das Schweigen zum Thema sexualisierte Gewalt an Frauen durchbrechen. Mit «Aufbegehren eines Raums» eröffnen sie einen Raum des Zuhörens und Miteinander-Sprechens über diese Erlebnisse. Die Mitglieder der Gruppe such-ende haben sich an der Zürcher Hochschule der Künste kennengelernt. In unterschiedlichen Vertiefungen (Dramaturgie, Theaterpädagogik, Schauspiel und Szenografie) lernend, gab es immer wieder Möglichkeiten für gemeinsame Projekte. «Aufbegehren eines Raums» ist ihre erste gemeinsame Arbeit ausserhalb des Studiums.

Konzept/Regie Sabrina Fischer, Melanie Oșan Text Sabrina Fischer Mit Anna Elisabeth Kummrow, Paulina Quintero Dramaturgie Melanie Oșan Szenografie Lea Anna Niedermann Musik Cédric Joël Ziegler Licht, Technik Paul Schuler, Flavio von Burg Produktionsleitung Jacques Erlanger, Liselotte Hunziker-Kraessig Produktion such-ende Koproduktion Theater Winkelwiese Gefördert durch Stadt Zürich Kultur, Fachstelle Kultur Kanton Zürich, Migros-Kulturprozent, Ernst Göhner Stiftung, Dr. Adolf Streuli-Stiftung, Fondation Nestlé pour l’Art

Foto: Lea Anna Niedermann

Vorstellungen

Sa, 06.02.2021
20:00
verschoben
So, 07.02.2021
16:00
verschoben
Do, 11.02.2021
20:00
verschoben
Fr, 12.02.2021
20:00
verschoben
Sa, 13.02.2021
20:00
verschoben
Do, 18.02.2021
20:00
verschoben
Fr, 19.02.2021
20:00
verschoben
Sa, 20.02.2021
20:00
verschoben