• Zwei Frauen mit Megaphon

Bleu électrique

Theater Amalgam

2015 wurden die Beiträge des Bundes ans Gleichstellungsbüro gekürzt – die Mehrheit des Parlaments sieht die Gleichstellung von Mann und Frau in der Schweiz erreicht. In Unternehmen und im Parlament aber stagniert der Frauenanteil bei 30% oder ist rückläufig. Was würden Politikerinnen wie Liliane Uchtenhagen oder Elisabeth Kopp dazu sagen? Für sie war der öffentliche Einsatz für Gleichberechtigung unabdingbar.
Die Schweiz 2035. Eine Alt-Nationalrätin bricht bei ihrer früheren Kontrahentin ein, um sie für eine Protestaktion gegen eine frauenfeindliche Volksinitiative zu gewinnen. Aber die beiden geraten aufgrund ihrer unterschiedlichen politischen Überzeugungen aneinander. Werden die Politpionierinnen für die gemeinsame Sache auf die Barrikaden steigen?
«Bleu électrique» lässt Schweizer Frauengeschichte Revue passieren und wirft Fragen zur Gleichstellung heute auf.

Eleni Haupt arbeitete u. a. mit den RegisseurInnen Meret Matter, Jonas Knecht und Eveline Ratering und spielt im Film «Finsteres Glück» von Stefan Haupt.
Dagny Gioulami spielt, schreibt Theaterstücke und wurde für ihren Roman «Alle Geschichten, die ich kenne» mehrfach ausgezeichnet. Mit dem Regisseur Claudio Schenardi arbeiten die beiden zum zweiten Mal zusammen.

Fotos: Wojtek Klakla

Regie Claudio Schenardi Mit Dagny Gioulami, Eleni Haupt Idee und Konzept Dagny Gioulami, Eleni Haupt, Claudio Schenardi Raum Chantal Wuhrmann Kostüme Christian Thäler Musik Alexis Haupt Grafik Anna Albisetti Gastspiele Maxim Theater Zürich, Turicaphon Uster, Theater Ticino Wädenswil, ThiK Baden, Progr Bern, Barakuba Basel, Kantonsschule Chur Gefördert durch Fachstelle Kultur Kanton Zürich, Migros-Kulturprozent, Ernst Göhner Stiftung, Dr. Adolf Streuli-Stiftung

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