Foxfinder

Dawn King

Am Finster­sten ist die Nacht kurz vor der Dämmer­ung

Weil ihr Hof mit der Ernte im Rückstand ist, gerät ein Ehepaar ins Visier des «Foxfinders» William. Im Auftrag des Staates quartiert er sich bei ihnen ein und unterzieht sie einer rigorosen Untersuchung. Es gilt herauszufinden, ob ein Fuchsbefall vorliegt, denn die Füchse sind die Feinde der Regierung und müssen eliminiert werden. Der Fanatismus von William stellt die Dorfgemeinschaft auf eine harte Probe. Misstrauen und Angst verwandeln Freundschaft in Verrat. Dawn Kings intensive Geschichte spürt in einem beklemmenden Kammerspiel den Mechanismen des Totalitarismus nach.

Die Gruppe Wir&Co. stellte sich der Herausforderung für einmal nicht die eigenen, sondern die Ideen anderer umzusetzen: Von der Themensuche über die Stoffwahl bis hin zur ästhetischen Umsetzung hatten 25 Jugendliche das Sagen. Wir&Co. übersetzten die Ideen der SchülerInnen in eine professionelle Inszenierung. Ergänzt durch die filmische Dokumentation des Entstehungsprozesses, legt der Theaterabend den Blick der Jugendlichen auf den Stoff frei und lässt die ZuschauerInnen gemeinsam mit ihnen in die Geschichte eintauchen.
Mit ihrem Konzept zur ersten Bürgerbühne der Schweiz, an der die Partizipation verschiedener Bevölkerungsgruppen das Grundprinzip des künstlerischen Schaffens darstellt, haben Wir&Co. die dreijährige Ressidenz szenotop gewonnen, die vom Aargauer Kuratorium und dem Theater im Kornhaus in Baden ausgeschrieben wurde. 

Foto: Chris Iseli

Regie Anna Papst Mit Nicolas Batthyany, Jonas Gygax, Elena Pilar Nyffeler, Eva Welter Dramaturgie Anne Andresen Theaterpädagogik Eva Welter Bühne Michel Schaltenbrand Kostüme Eva Butzkies Musik Victor Moser, Fabian Gisler Video Elvira Isenring Technik Martin Wigger Produk­tionsleitung Cristina Achermann Koproduktion Wir&Co., ThiK Theater im Kornhaus Baden, Südpol Luzern Gefördert durch Aargauer Kuratorium, LANDIS & GYR STIFTUNG, Ernst Göhner Stiftung, Pro Helvetia Schweizer Kulturstiftung, Kultur macht Schule.ch, Stanley Thomas Johnson Stiftung, MIGROS-KULTURPROZENT

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