Die Schwestern Karamasoff

Matto Kämpf / Nach Fjodor M. Dostojewski

Dostojewski Marathon / Alle vier Teile

In der Vorrede zu «Die Brüder Karamasow» schrieb Dostojewski 1880: «Übrigens wäre es in einer Zeit wie der unsrigen recht eigenartig, von den Menschen irgendwelche Klarheit zu verlangen.» Führwahr! Entschlossen, aber verloren geistern die Figuren durch Dostojewskis letztes und ausuferndstes Werk, das den Leser nach 1240 Seiten glücklich und erschlagen zurücklässt.
Matto Kämpf hat eine fünfstündige und vierteilige Dramatisierung dieses Romans, der seit seiner Jugend sein Lieblingsbuch ist, erarbeitet. Er versetzt die Handlung ins Bern des Jahres 2018. Die Brüder sind nun Schwestern und befinden sich im Streit mit ihrer Mutter. 
Kämpf und sein Team erwecken Dostojewkis faszinierende Roman-Figuren – allesamt getrieben von grossen Fragen, Schuldgefühlen, Hass und Lebenslust  – in einem intensiven Kammerspiel zu neuem Leben.
Wir zeigen alle vier Teile, passend zum Muttertag, als grossen Dostojewski Marathon. In den Pausen besteht die Möglichkeit, sich im «russischen Salon» für die jeweils nächste Runde zu stärken.

Die  «Schwestern Karamasoff» ist die zweite Zusammenarbeit von Autor Matto Kämpf und Regisseurin Christina Rast. Die erste Arbeit  «Bluetsuuger – ein Vampirschwank» war 2011 an der Winkelwiese zu sehen. 
Matto Kämpf ist Autor, Filmer, Theatermacher und Absolvent des DRAMENPROZESSOR 2004/05.
Christina Rast hat bei Christoph Marthaler, Christoph Schlingensief und Andreas Kriegenburg gelernt. Ihre Inszenierungen sind an vielen weiteren Häusern im deutschsprachigen Raum zu sehen. 

Foto: Rob Lewis

Regie Christina Rast Mit Catriona Guggenbühl, Liliane Steffen, Mona Petri, Newa Grawit, Anna-Katharina Müller, Rebecca Indermaur, Christine Hasler, Sonja Riesen, Philippe Nauer, Dominique Jann, Dominik Gysin, Peter Jecklin Ausstattung Heidy-Jo Wenger Regieassistenz Sandro Griesser Koproduktion Schlachthaus Theater Bern Produktionleitung Boss & Röhrenbach Gefördert durch Pro Helvetia, Stadt Bern, Kanton Bern, Burgergemeinde Bern, MIGROS KULTURPROZENT, Ernst Göhner Stftung, Jürg George Bürki-Stiftung 

Für diese Veranstaltung gelten spezielle Eintrittspreise.

Vorstellungen

So, 13.05.2018
15:00
Ausverkauft

Alle vier Teile: 
Teil I, 15 Uhr
Teil II, 17 Uhr
Teil III, 19 Uhr
Teil IV, 20.30 Uhr
Einheitspreise: 40.-, 25.- (ermässigt)